Hybrid-Brustvergrösserung

Das Beste aus 2 Welten

Zurzeit sehen wir einen Trend zu mehr Natürlichkeit. Viele Frauen wünschen sich eine weiblichere Brust, ohne dass sie „gemacht“ aussieht.

Hier bietet die Hybridvergrößerung eine Kombination aus 2 etablierten Verfahren.

Es wird ein kleines Brustimplantat eingesetzt und oberflächlich wird ein Mantel aus eigenen Fettzellen gesetzt.

Das Ergebnis ist eine sehr natürliche und weiche Brust.

Ich habe diese Methode in Paris bei einem seiner Erfinder erlernen dürfen und war so begeistert, dass ich für meine Patientinnen mitgenommen habe.

Bei der Hybridvergrößerung wird zuerst ein kleines Implantat unter der Muskelfaszie (Subfaszial) platziert. Die Implantate werden durch einen kleinen Schnitt in der Unterbrustfalte, am Warzenhof oder über die Achsel eingebracht.

Ich verwende hierzu weiche und natürlich ergonomisch geformte Brustimplantate.

Da es sich um einen Fremdkörper handelt ist Sterilität und Hygiene oberste Priorität.

Ich verwende einen sog. Keller-funnel. Dieser ist speziell für Brustimplantate entwickelt und sorgt dafür dass das Implantat ohne Berührung (No-touch-technik) in die Brust eingeführt wird. Die Narben können dadurch auch sehr klein gehalten werden. (Minimal-scar-Breastaugmentation)

 

Dann wird an einer anderen Stelle (Bauch, Hüfte, Oberschenkel) Fett gewonnen und aufbereitet mittels der Puregraftmethode (siehe Eigenfetttransfer). Dann wird mittels einer speziellen Kanüle um das Implantat ein Mantel aus körpereigenen Fettzellen platziert.

Dauer des Eingriffs

2 Stunden

Erfahrungen

Schwellung, blaue Flecken und Bewegungseinschränkung am Anfang, spezielle Risiken Später

Gesellschaftsfähig

Nach 10-14 Tagen

Besonderheiten

Besonders natürlich

Schmerzen

Etwas Spannung in den ersten Tag

Kosten

Ab 8500 €

Vor der Behandlung

Vor der Behandlung findet ein ausführliches Beratungsgespräch über die Möglichkeiten und welche Methode individuell am besten ist. Während des Beratungsgespräches findet eine Simulation des Ergebnisses anhand eines 3D Scans (Crisalix) statt. Für viele Frauen ist es sehr schwierig sich das Endergebnis vorher vorzustellen. Dabei helfen 3D Simulationen.

Es wird genau analysiert was Ihre Vorstellungen sind um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erlangen. Denn Natürlichkeit ist uns wichtig!

Bevor wir die Operation durchführen können ist außerdem ein Ultraschall oder eine Mammographie der Brust notwendig. Das sollte die Frauenärztin oder der Frauenarzt für Sie durchführen.

Weiters müssen wir Stellen finden, an denen wir Fett gewinnen können. Da man weniger Fett braucht als für einen reinen Eigenfetttransfer ist diese Methode auch für schlanke Frauen gut geeignet.  

Nach der Behandlung

Da die OP in Vollnarkose stattfindet ist es ratsam die erste Nacht in der Klinik zu verbringen. Die erste Woche nach dem Eingriff ist man etwas eingeschränkt, daher empfiehlt es sich, sich in dieser Zeit Urlaub zu nehmen und wenn man Kinder hat sich unbedingt Hilfe in Haus zu holen. Duschen kann man Bauchnabelabwärts sofort und die Brust nach 1 Woche.

6 Wochen lang sollte man einen guten Stütz-BH oder Sport-BH tragen. In dieser Zeit muss man auch auf Training des Oberkörpers verzichten. An den abgesaugten Stellen sollte man ebenfalls für 2-4 Wochen eine Art Kompressionswäsche tragen.

Fliegen oder in Urlaub fahren kann man eigentlich sofort, jedoch sollte man beachten, dass in den ersten 2 Wochen mehrere Nachkontrollen sind und daher empfiehlt es sich erst danach zu fahren oder fliegen.

Ein Endergebnis ist nach 6-12 Monaten zu erwarten.

Auch später sind regelmäßige Kontrollen äußerst wichtig. Die Brust sollte einmal pro Jahr untersucht werden und alle 2-3- Jahre sollte ein Ultraschall der Brust gemacht werden, wobei auch das Implantat begutachtet wird.

Besonderheiten

Qualität ist uns wichtig und daher verwenden wir nur Marktführer im Bereich der Brustimplantate. Diese haben sehr hohe Qualitätsansprüche und bieten auch wichtige Sicherheiten für die Patientinnen.

Trotzdem muss man sagen, dass es das perfekte Implantat nicht gibt.

Obwohl man immer wieder liest, dass Implantate lebenslang halten, so ist das häufig nicht der Fall. Einen genauen Zeitpunkt wann eine zweite OP durchgeführt werden muss gibt es nicht, das muss immer von Fall zu Fall untersucht und entschieden werden.

Die häufigste Komplikation ist die Kapselfibrose mit ca 10% betroffene Frauen. Diese kann unter Umständen die Brust so verformen und Schmerzen bereiten, dass eine Re-operation erforderlich wird. Dann ist meist ein Implantatwechsel und Teil-oder Komplettentfernung der Kapsel notwendig. 

Eine Ruptur oder Gelbleeding der Implantate ist sehr selten, muss dann aber auch nochmals operiert werden. Hier geben die Hersteller der Implantate eine Garantie und man bekommt bei einem Wechsel einen OP-Kostenzuschlag.

Implantate können verrutschen und ein sog Double – bubble Phänomen erzeugen. Auch dann kann das operativ korrigiert werden.

Mit der Zeit können Brustimplantate mehr sichtbar oder tastbar werden. Das ist per se nicht schlimm, kann aber nicht so schön aussehen. Auch da haben wir Lösungen, muss man aber individuell anpassen.

 
 
 

Dr. Maria Boyce

Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Vor einem möglichen Eingriff gibt es viele Fragen. Am besten lassen sich diese im persönlichen Gespräch klären.  Schreiben Sie mir einfach

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